Innovativer Klimaschutz – made in Mittelfranken

MdEP Martin Kastler blickt hinter die Kulissen der LK Metallwaren GmbH / Plädoyer für “mittelstandsfreundliche Europapolitik

 SCHWABACH. “Ihre Produkte sind Weltklasse, sie sind ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz – made in Schwabach, made in Mittelfranken!” – entsprechend begeistert zeigte sich der mittelfränkische CSU-Europaabgeordnete beim Firmenbesuch der LK Metallwaren GmbH in seinem Heimatort Schwabach. Begleitet von Geschäftsführer Ferdinand Ehard, Vertriebs- und Marketingleiter Harald Wimmer und Technischen Leiter Günter Lempert warf er einen Blick hinter die Kulissen des traditionsreichen Betriebs. Dieser entstand 1862 als Familienunternehmen Leonhard Kolb (LK) in Schwabach und begann mit der Herstellung von Eisenbahnlaternen. Heute ist er  europaweit sehr erfolgreich in den Bereichen Hallenheiztechnik, Schallschutztechnik, Wasseraufbereitung und Metalltechnik tätig. Für Kastler “ein Musterbeispiel dafür, wie Familienunternehmen in der Europäischen Metropolregion Nürnberg Maßstäbe setzen.”

Kastler, der zu Beginn seines Besuchs “eine mittelstandsfreundliche Europapolitik und einen barrierefreien Binnenmarkt” als zwei seiner zentralen politischen Ziele bezeichnete. Daher sei ihm der regelmäßige Dialog mit den Unternehmern der Region wichtig: “Ich möchte mich vor Ort informieren, wo Brüsseler Bürokratie unsere Familienunternehmen bremst, wo wir als Gesetzgeber sinnvoll abspecken können und wo es gilt, Europa einfach besser zu machen”. Eines der brennendsten Themen für den 120 Mitarbeiter starken Schwabacher Metallbetrieb: Die von Brüssel erlassene Richtlinie zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden (2010/31/EU) und die darauf basierende deutsche Energieeinsparverordnung. Gemeinsam mit der LK-Geschäftsführung plädiert Europapolitiker Kastler hier unter anderem für eine Beibehaltung der bisherigen, differenzierten Gebäudedefinition und speziellen Regeln für gewerbliche Gebäude: “Es macht keinen Sinn, Wohnhäuser, Kindergärten und Maschinenhallen energetisch über einen Kamm zu scheren. Das ist kontraproduktiv und mittelstandsfeindlich”, so Kastler.

Und noch eines ist dem Europapolitiker wichtig: “Die LK Metallwaren GmbH ist ein Vorzeigebeispiel, wie die Industrie aktiv Klimaschutz durch Innovation gestaltet. Das ist der richtige Weg, den die Politik unterstützen sollte. Gerade auf europäischer Ebene gibt es viel zu viele, die eine Klimapolitik gegen Bürger und Unternehmen machen wollen – das ist definitiv der falsche Weg.”

26. August 2013

 

 

Beeindruckt: CSU Europaabgeordneter Martin Kastler (Mi) mit LK Geschäftsführer Ferdinand Ehard (re) und LK Vertriebs- und Marketingleiter Harald Wimmer (li) in der Produktionshalle des Unternehmen.