Leichtflüssigkeitsabscheider
Wasseraufbereitung mit einem Plug and Play Prozess
Nanofiltration - für die Wasseraufbereitung
Ultrafiltration - für die Wasseraufbereitung
Mikrofiltration - für die Wasseraufbereitung

Wasseraufbereitung und Abwassertechnik für Industrie und Gewerbe

Heutzutage braucht fast jeder industrielle Fertigungsprozess, bei dem Wasser eingesetzt wird, eine professionelle Wasseraufbereitung. Denn Industrie und Gewerbe verlangen eine konstant hohe Wasserqualität. Wasser ist nicht nur eines der kostbarsten Ressourcen, sondern nimmt vom Kühlwasser über das Prozesswasser bis zum Waschwasser auch unterschiedliche Aufgaben wahr. Für die Entfernung bestimmter Inhaltsstoffe und Erfüllung von strengen Vorgaben muss eine angemessene Aufbereitungstechnik installiert werden, da es je nach Branche unterschiedliche Qualitätsansprüche an das eingesetzte Wasser gibt.

Seit der Gründung des Geschäftsbereichs Wasseraufbereitung im Jahre 1980 entwickelt LK rund um das patentierte System H“ Abscheider-System eine Vielzahl an Wasseraufbereitungsanlagen für Industrie und Gewerbe. Um hohen verfahrenstechnischen Ansprüchen und einem Maximum an technischer Verfügbarkeit gerecht zu werden plant und baut LK Abwasseraufbereitungsanlagen verschiedenster Kapazitäten, in Energie und Platz sparender Bauweise aus hochwertigen Materialien. Die individuellen und innovativen Lösungsansätze können dabei folgende Anlagentypen beinhalten:

  • Leichtflüssigkeitsabscheider
  • Physikalisches Verfahren
  • Chemisches Verfahren



Leichtflüssigkeitsabscheider sowie physikalische und chemische Verfahren zur Abwasserbehandlung

Je nach Aufgabenstellung nutzen wir von LK unterschiedliche Verfahren zur Wasseraufbereitung für Industrie und Gewerbe. Unser patentierter „System H“ Leichtflüssigkeitsabscheider ist ein optimales System zur Trennung von Ölen, Leichtflüssigkeiten sowie Schwerflüssigkeiten von Wasser. Die Ausstattung des Abscheiders kann mit unterschiedlichen Optionen wie nachgeschaltetem Pumpensumpf oder vorgeschaltetem Schlammfang erweitert werden. Auch unsere maßgeschneiderten physikalischen Trennverfahren sind effektive Methoden zur Reiningung von Industriewasser. Dabei kommen verschiedene Filtrationsmethoden und -größen zum Einsatz: Umkehrosmose, Nanofiltration, Ultrafiltration, Mikrofiltration und Partikelfiltration. Chemische Methoden zur Wasseraufbereitung werden von uns sowohl mit dem Flotations- als auch mit dem Sedimentationsverfahren durchgeführt. Die Wasseraufbereitungsanalgen mit physikalischem und chemischen Verfahren von LK können von der Ferne überwacht und gesteuert werden. Falls Sie eine kompakte und zuverlässige Lösung zur Prozesswasseraufbereitung benötigen, ist unsere Aquafil-Kompaktanlage bestens dafür geeignet.


Wasseraufbereitung mit einem Plug and Play Prozess

Die Aquafil Kompaktanlage ist eine komplette Filtrationsanlage zum Reinigen von partikelfreien Prozesswässern. Die Hauptkomponenten sind der integrierte Ölabscheider und das Membranfilter-Modul. Dabei werden SPS gestützt sowohl der gesamten Arbeitsprozess als auch die Reinigung der Membran automatisch selbst geregelt.

Mit unter 2 m Höhe und den Abmessungen einer Europalette lässt sich die Anlage gut transportieren und leichter in bereits bestehende Produktionsstätten unterbringen und ist für 50 bis maximal 100 Liter Prozesswasser pro Stunde geeignet. Unter geeigneten Voraussetzungen ist das gereinigte Wasser kreislauffähig oder kann in das öffentliche Kanalnetz eingeleitet werden. Zu beachten ist, dass die aufzubereitende Flüssigkeit keine Substanzen enthält die nicht membrangängig sind.

Überblick

  • Komplette Kompaktanlage
  • Abmessungen einer Europalette
  • Plug & Play
  • Automatisierte Steuerung von Betrieb und Reinigung

Wasseraufbereitung mit Überwachungs- und Fernwirktechnik

Unsere modularen Systeme der Abwasseraufbereitung sind untereinander kombinierbar um eine ganzheitliche Lösung für ihre Problemstellungen zu liefern. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf Ihrer Prozesse zu gewährleisten sind unsere Anlagen außerdem auch auf Systemfähigkeit ausgelegt und können mit Überwachungstechnik bis hin zur Fernwirktechnik ausgestattet werden. Systemlösungen von LK werden in Bereichen wie der Standzeitverlängerung von Bädern oder dem Aufbereiten von Abwässern für eine Kreislaufführung oder geringer Einleitmengen eingesetzt und können sowohl vom Kunden selbst als auch als Betreibermodell durch LK betrieben werden.

Anlagen zur Wasseraufbereitung mit chemischen Trennverfahren

Chemisch-Physikalische Lösungen genau nach ihrem Bedarf

Im Bereich der chemisch-physikalischen Filtration kommen sowohl Flotations- als auch Sedimentationsverfahren zum Einsatz. Dabei werden sowohl die chemischen als auch die physikalischen Komponenten von LK kundenspezifisch ausgelegt.

Flotation

Flockung ist ein Verfahren, bei dem mit Hilfe von Gasblasen in der Flüssigkeit dispergierte Partikeln (Feststoffteilchen, Tropfen, Moleküle, Ionen) Aggregate gebildet werden, die dann aufgrund der geringeren Dichte gegenüber dem umgebenden Medium zur Oberfläche der Flüssigkeit aufsteigen und eine abtrennbare Schaumschicht bilden. Im Schaumprodukt, Flotat, liegen die abzutrennenden Partikeln angereichert vor. Der Auftrieb der abzutrennenden Stoffe wird durch die Anlagerung feiner Luftblasen künstlich erhöht. Der dabei entstehende aufschwimmende feste Schaum (Flotat) wird abgezogen.

Sedimentation

Die Fällung ist ein chemisches Verfahren zur Überführung von gelösten Verbindungen in einen ungelösten Zustand durch Zugabe geeigneter Chemikalien. Das entstehende Fällungs-Produkt kann dann durch geeignete physikalische Verfahren (z. B. Sedimentation, Flotation, Filtration) abgeschieden werden. Fällungs-Behandlungen werden z.B. zur Abscheidung von Phosphaten praktiziert. Fällungsreaktionen werden vor allem auch zur Abtrennung von gelösten Metallionen angewandt. Die häufigste Fällungsform besteht in der Überführung in schwerlösliche Metall-Hydroxide. Auch kann in bestimmten Fällen die nach der biologischer Behandlung weiterhin im Abwasser verbleibende organische Restschädlichkeit (Rest-CSB) durch eine Fällung vermindert werden.

Chemische Filtration im Überblick

  • Individuelle Anlagenplanung mit standardisierten Komponenten
  • Kundenspezifische Anpassung der Verfahrenstechnik
  • Automatisierte Steuerung und Überwachun

Anlagen zur Wasseraufbereitung mit physikalischem Trennverfahren

Verschmutzungen in Industrieabwässern stellen eine hohe ökologische und ökonomische Belastung dar, welche mit verschieden Filtrationsmethoden um ein vielfaches verringert werden können. Dabei kommen abhängig von den zu entfernenden Stoffen und ihren Größen unterschiedliche Filtrationen zum Einsatz. Es besteht auch die Möglichkeit die zu reinigende Flüssigkeit einem Probelauf in der Versuchsanlage im Werk Schwabach zu unterziehen.

Umkehrosmose - für die Wasseraufbereitung

Die Umkehrosmose (RO=reserve osmosis) ist ein Membranverfahren zur Abtrennung von gelösten Stoffen (Salze, Makromoleküle) aus einer Flüssigkeit. Die Umkehrosmose kehrt das Prinzip der Osmose um. Dabei wird an einer Semipermeablen Membran die zu reinigende Seite d.h. die Lösung wie Wasser mit gelösten Salzen mit Druck beaufschlagt, was dazu führt das diese Seite Reinwasser an die Lösungsmittel (Wasser) Seite abgibt.

Nanofiltration - für die Wasseraufbereitung

Nanofiltrationsmembranen und Nanofiltrationsprozesse unterscheiden zwischen einwertigen und zweiwertigen Ionen und halten die gelösten niedermolekularen organischen Verbindungen quantitativ zurück. Ihre Trennleistung beruht im wesentlichen auf dem Prinzip des Größe Ausschlusses, d.h. dem Siebeffekt. Die Triebkraft für den Trennprozess ist eine transmembrane Druckdifferenz. Überlagert wird dieses Trennprinzip vom Bestreben eines Systems nach Ladungs- und Konzentrationsausgleich.

Ultrafiltration - für die Wasseraufbereitung

Die Ultrafiltrationsporenmembranen besitzen eine poröse Struktur mit Kanälen. Die Selektivität beruht auf einem Siebeffekt, der durch die Porengrößenverteilung der Membranen bestimmt wird. Der Stofftransport erfolgt rein konvektiv nach den Gesetzen der laminaren Kapillarrohrströmung als Resultat der Druckdifferenz zwischen beiden Seiten der Membran. In der Praxis werden diese Prozesse jedoch in aller Regel von einer Deckschicht kontrolliert. Diese Deckschicht (Sekundärmembran) bildet sich aus den vor der Membran aufkonzentrierten Inhaltsstoffen. 

Mikrofiltration - für die Wasseraufbereitung

Die von LK gefertigten Mikrofiltrationsanlagen arbeiten nach dem bewährten physikalischen Verfahren der Querstromfiltration mit chemisch sehr robusten und äußerst widerstandsfähigen Keramikmembranen. Basierend auf dem Filtrationsverfahren der Membranfiltration ist es möglich, kontinuierlich z.B. Schwebstoffe, emulgierte Öle, Öle und Bakterien herauszufiltern und das Medium somit wahlweise zur regenerieren, um es als Prozesswasser wieder zu verwenden bzw. in den Kanal einzuleiten.

Partikelfiltration - für die Wasseraufbereitung

Bei der Partikelfiltration kommen unter anderem auch Tangentialabscheider zum Einsatz, bei denen man sich die Unterschiede im Strömungsverhalten und der Dichte zu Nutze macht um Leichtflüssigkeiten, Wasser  und Sedimente bis zu einer Partikelgröße von 5 µm gleichzeitig abzuscheiden. Durch das tangentiale Einleiten des Wassers wirken zentrifugale und zentripetale Kräfte auf das Gemisch und trennen die Fraktionen.

Physikalische Filtration im Überblick 

  • Individuelle Anlagenplanung mit standardisierten Komponenten
  • Eigene Versuchsanlagen
  • Einfach erweiterbar dank modularem Aufbau
  • Automatisierte Steuerung von Betrieb und Reinigung
  • Langlebigkeit dank hochwertigen Materialien
  • Fernüberwachung und Steuerung


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